Auch wenn es die Erwachsenen nicht gern hören, müssen wir Mädchen heute die Risiken und Verantwortungen kennen, die mit Sex verbunden sind. Denn wer schon früh weiß, worum es geht, trifft die richtigen Entscheidungen. Schließlich gibt es im Eifer des Gefechts keinen größeren Lustkiller als die Vorstellung, wie leicht man schwanger werden oder sich eine Geschlechtskrankheit zuziehen könnte. Grundsätzlich gilt: Je mehr du weißt, desto weniger kann dir passieren.
100%ige Sicherheit erreichst du natürlich nur, wenn du auf Sex verzichtest. Aber wenn das für dich nicht in Frage kommt, solltest du das Wichtigste wissen, wie den Unterschied zwischen Geburtenkontrolle und sicherem Sex.
Geburtenkontrolle (oder Verhütung) bedeutet Techniken, Medikamente oder Produkte zu verwenden, die eine Schwangerschaft verhindern. Das sind Verhütungsmittel wie Kondome, Pille, Diaphragma oder Spirale.
Sicherer Sex bedeutet, sich selbst und den Partner vor sexuell übertragbaren Krankheiten zu schützen. Wichtig ist, dass diese Krankheiten nicht nur durch Geschlechtsverkehr übertragen werden, sondern auch durch Oralsex und (bei Herpes) sogar durch Küssen.
Einige Verhütungsmittel haben eine zweifache Wirkung. So schützen Kondome ziemlich zuverlässig vor einer Schwangerschaft und gleichzeitig vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Du kannst deinen Schutz aber auch verdoppeln, indem du zum Beispiel Kondome und die Pille verwendest. Sex kann ein gefährliches Spiel sein. Deshalb solltest du unbedingt die Risiken kennen und wissen, wie du sie so gering wie möglich hältst.
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