Cyberbullying
Neue Technologien helfen uns dabei, in Kontakt zu bleiben. Aber sie haben auch eine neue Form des Mobbings hervorgebracht, das Cyberbullying. Was genau ist das?
Lisa war sauer auf ihren Lehrer, also hat sie in einem Schul-Chatroom behauptet, er sei schwul.
Isabell wurde bei einer Online-Umfrage zum hässlichsten Mädchen der Schule gewählt.
Als Jenny die Bilder von ihrer Geburtstagsfeier hochgeladen hat, schrieb jemand als Kommentar, dass er sich lieber die Arme abschneiden als sie anfassen würde.
Das sind nur ein paar Beispiele aus dem echten Leben. Cyberbullies benutzen technologische Hilfsmittel, um andere schlechtzumachen, zu belästigen oder um ihnen Angst einzujagen. Die Waffen sind nicht Fäuste, sondern Instant Messages, Handy-Kameras, Websites, Chats, SMS und Blogs. Die Täter sind mobil, anonym - und sie hören nicht auf. Das Opfer kann jeder sein.
Was macht ein Girl zum Cyberbully?
Cyberbullies sind in der virtuellen Welt nicht unbedingt die Stärksten oder Beliebtesten. Was sie verbindet ist eine Sprache, die darauf abziehlt, das Selbstwertgefühl des Opfers zu verletzen. Laut Psychologen kommt das häufig daher, dass sie Probleme mit dem eigenen Selbstwertgefühl haben oder selbst schon Opfer waren. Lucy z. B. sagt: "Ich hab auf Holly rumgehackt, damit niemand auf die Idee kommt, das mit mir zu machen. Ich weiß, dass es nicht nett ist, auf anderer Leute Kosten Spaß zu haben. Aber ich mag es, anonym zu sein und alles unter Kontrolle zu haben."
Bitte mach dir bewusst, dass Cyberbullying eine ernstzunehmende Form von Gewalt ist. Finde den Mut, nicht mitzumachen!
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