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Die Pubertät

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Hinzugefügt November 28, 2011

Expertentipps Akne

Sie tritt normalerweise zu Beginn der Pubertät auf, meist im Alter von 12-14 Jahren. Natürlich kann das auch eher passieren, sogar schon mit 10. Die Wahrheit ist, dass sie in fast jedem Alter auftreten kann. Wenn Mitesser auftauchen, vor allem im Zusammenhang mit vermehrter Talgproduktion, kannst du frei verkäufliche Mittel aus der Apotheke benutzen. Diese sollten vorzugsweise in Gel- oder flüssiger Form sein, zum Beispiel Benzaknen, Brevoxyl, Skinoren oder Aknicare. Wenn sich die Haut entzündet, z. B. mehr Pusteln und/oder rote, oft schmerzende Knötchen aufweist, ist es besser, ein Mittel mit einem Antibiotikum auf die Haut aufzutragen, z.B. Zineryt, Aknemycin, Dalacin T. Produkte mit Retinoid sind hoch wirksam bei der Behandlung aller Arten von Akne. Dafür braucht man ein Rezept und sie müssen wie verschrieben angewendet werden. Ein Hautarzt wird die für dich passende Behandlung auswählen, je nach Typ und Intensität deines Problems. Den Effekt wirst du nicht sofort sehen, aber verlier nicht sofort den Mut, wenn nicht gleich alles klappt. Es kann sein, dass du in den ersten Tagen der Behandlung entzündungsbedingte Hautrötungen, Juckreiz, Stechen oder Abschälen der Haut beobachtest. Die Intensität dieser Symptome wird für gewöhnlich im Laufe der Behandlung geringer. Wenn sie zu lange andauern, solltest du die Behandlung abbrechen. Wenn du empfindliche Haut hast, solltest du nicht auf eigene Faust handeln. Berate dich mit einem Hautarzt, denn die meisten Aknemittel reizen empfindliche Haut. Die sichtbaren Folgen von Akne (Pigmentflecken, Narben) können durch Peeling oder Mikrodermabrasion (Hautabschleifung) entfernt werden. VITILIGO (Weißfleckenkrankheit) Dagegen gibt es eine begrenzte Auswahl an frei verkäuflichen Mitteln. Ich empfehle nicht die Verwendung pflanzlicher oder anderer lichtempfindlich machender Stoffe auf eigene Faust, denn sie verschnellern nur die Pigmentierung bei Sonneneinstrahlung. Das kann mehr Schaden anrichten (auch Sonnenbrände) als helfen. Die effektivste Behandlungsmethode ist die Anwendung von PUVA oder UVB 311-Lampen, die es auf Dermatologiestationen und in einigen Hautkliniken gibt. Es gibt auch neue Mittel zur inneren Anwendung – aber nur auf Rezept. Sie müssen vom Hautarzt je nach Lage und Ausmaß der Veränderungen verschrieben werden. HYPERKERATOSIS FOLLICULARIS Dabei handelt es sich um eine Keratosestörung, die sich durch Änderung der Hautfarbe oder kleine rote, raue Hautunebenheiten auszeichnet. Die Haut ist in solchen Fällen oft trocken. Die Veränderungen treten für gewöhnlich an den Seitenbereichen der Arme, der Vorderseite der Oberschenkel oder den Wangen auf, manchmal auch auf Rücken und Gesäß. Im Winter sind die Veränderungen deutlicher sichtbar, im Sommer hingegen bemerkt man eine spontane Verbesserung. Mittel wie Xerial 10, Xerial 30 oder Kermuren 10 haben sich als sehr wirksam erwiesen. ÜBERFLÜSSIGE HAARE Das Auftreten überflüssiger Haare ist ein Ausdruck von androgenen Hormonen. Sie können im Gesicht, vor allem über der Oberlippe, auf dem Kinn und der Schläfe, oft auch in der Bikinizone, dem Bauch, den Oberschenkeln und dem Schienbein vorkommen. Wenn überflüssige Behaarung plötzlich auftritt oder besonders intensiv ist, solltest du zu einem Endokrinologen oder Hautarzt gehen. Die beste und langanhaltendste Methode zur Haarentfernung ist eine Laserbehandlung. Das ist der einzige Weg, um das Problem für immer loszuwerden. Dazu braucht man aber mehrere Termine (mindestens 3 Behandlungen mit einer Pause von 2-3 Monaten dazwischen). Und das ist ziemlich teuer. Andere Methoden sind beispielsweise die mechanische und chemische Haarentfernung (Epiliergeräte, Kalt- und Heißwachs, Rasierer, Enthaarungscremes, Aufhellungs- und Bleichprodukte). Gesichtshaare dürfen nicht mit einem Rasierer oder Epilierer entfernt werden. Du kannst dafür Enthaarungscremes (für die empfindlichen Stellen) oder Wachs benutzen. Alternativ dazu kannst du sie auch stutzen oder eventuell bleichen. Haare an anderen Körperteilen können mit den oben genannten Methoden entfernt werden. Dabei sollte man aber immer im Hinterkopf haben, dass auch die Bikinizone ein empfindlicher Bereich ist. Nach der Haarentfernung sollte die Haut mit einem leichten Produkt desinfiziert werden, z. B. mit 3%iger Borsäure. Die Entzündung von Haarfollikeln, die nach der Enthaarung oft vorkommt, kann ein ernstes Problem sein. Manchmal reicht es aus, desinfizierende Produkte zu verwenden. Oft muss man die betroffenen Bereiche jedoch mit einer antibiotischen Salbe behandeln. Haare, die in die Haut einwachsen, sind ein weiteres Problem. Hier empfehle ich die Anwendung von Gel- oder Cremepeelings oder Produkten, die die Oberhaut kräftigen und deren Erneuerung beschleunigen, wie z. B. Xerial 30 oder Kermuren 10.

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